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Michi Blum
Andi

Ja, Herrschaftszeiten, wos is jetzt des? Da war doch eben erst der Partykracher „Da fress I an Hirsch“, dann die fetzige Single „Schnelle Helle“, da legen sie schon wieder einen drauf: „Himmelherrschaftszeiten“ heißt das neue Album von Andi und Michi Blum aus Bayern, die als gefeierte Blum Buam richtig Stimmung auf die Bühnen und in die Hallen bringen – urbayerisch in der Art und saukomisch in den Texten.
Sie haben den Schalk im Nacken, und der bekommt niemals Hausverbot: Der Song „Schnelle Helle“, kracht dermaßen vor Klischees, dass klar ist: Die Blum Buam nehmen sich als Herren der Schöpfung selbst gehörig auf die Schippe. Wie schon in „Da fress I an Hirsch“, das ebenso wie „Schnelle Helle“ auf dem Album natürlich nicht fehlen darf, und das als zusätzliches Remix mit Live-Atmosphäre sogar zweimal für Stimmung sorgt, spielen die beiden gekonnt mit dem Image des Urbayerischen. Flapsige Reime wie „Geht mir die Alte auf die Pelle, trinke ich zwei schnelle Helle“ im Festzelt-Sound – das geht einfach ab. Klasse umgestrickt haben die Buam den Klassiker „Zehn kleine Negerlein“, den sie in „Zehn kloane Bayern“ umgetextet haben. Endlich wissen wir, dass reines Wasser, das nicht in Bier veredelt wurde, einem Bayern einfach nur schadet: „Die tranken Wasser ex – da waren’s nur noch sechs“ spricht Bände.
Schnell und schuhplattelnd im Rhythmus bringen Titel wie „Heit is mei Tag“ und in „Woast auf was i mi heit gfrei“ eines der wichtigsten bayerischen Gefühle rüber – pure Lebensfreude. Das bringt auch Gerne-Stillsteher auf die Beine und reißt Grantler garantiert mit. Doch die Buam wären keine Buam, wenn sie nicht auch oft und gern nach den Madeln schauen würden. „Hey Du, hast Du heut Abend Zeit“ mit klasse E-Gitarren-Soli und „Na na Natalie“ sind zwei quirlige Songs, die zwar musikalisch unterschiedlich gestrickt sind, bei denen aber beide Male die Lebensfreude aus allen Noten platzt. Für Blum-Buam-Verhältnisse schon getragen kommt der Titelsong „Himmelherrschaftszeiten“ daher. Er erzählt die Geschichte eines Verlassenen, der einfach zugeben muss, „S´Lebn taug nix ohne Di“ und zäfixhalleluja-fluchend auf die Knie geht, um die Liebste doch noch zurückzugewinnen. Tja, so ist das, wenn ein Urviech Hormonstau hat. Und weil ein Bayer natürlich immer auch die Kirche im Blick hat, haben die Buam mit viel Gaudi auch das verarbeitet. „Sing Halleluja“ verrät im Titel noch nicht, dass es sehr freizügig zugeht und der Herrgott wohl auch Bayer sein muss: „Weil bei uns da gibt’s koa Sünd‘, weil wir alle Engel sind“. Jemand Zweifel daran, dass Bayern das Paradies auf Erden ist? Logisch, dass dann zu den Adam-Buam auch die Evas dazugehören!
Mit ihrem neuen Album bleiben die Blum Buam ihrer Erfolglinie treu: Perfekte Unterhaltung mit Witz und lustigen Einlagen. Aus jedem Song ist herauszuhören, dass sie viele Jahre Bühnenerfahrung nicht nur mit Musik, sondern auch mit Show, Comedy und Kabarett haben. Beide haben schon als ganz kleine Buam Instrumente gelernt: Andi entdeckte erst Orgel und Keyboard für sich, heute steht er zusätzlich mit Gitarre und Bariton auf der Bühne. Michi spielt Klavier und Akkordeon. Schon als 16-Jähriger kam er unter die Top 5 beim deutschen Akkordeon-Solistenpreis der Volksmusik. Die Blum Buam haben die Musik einfach im Blut: Schon der Opa war Akkordeonist und Organist, und der Vater Bandleader der Showband „The Flowers“.
Das neue Album „Himmelherrschaftszeiten“ von den Blum Buam ist im Handel und als Download erhältlich.